Experience-Mapping-Training für EBCONT

Experience Mapping im Team verankern

Mit EBCONT habe ich ein zweitägiges Training konzipiert und moderiert, das dem Designteam hilft, Experience Mapping als wirksames Werkzeug für bessere Ideen und klarere Entscheidungen einzusetzen.

Case study hero image about EBCONT showing people in good mood0 in front of a flipchart adding sticky notes and discussing

7+

Methoden erkundet und praktisch angewendet

2/3

der Teilnehmer:innen wendeten die Methoden innerhalb von 2 Monaten nach dem Training an

4.7/5

Zufriedenheit der Teilnehmer:innen nach dem Training

Fakten

Auftraggeberin
EBCONT communication GmbH

Projekt
Internes Training für das Designteam

Format
Zweitägiges Präsenztraining

Team
Carina Skladal
Mathias Grieder
Emanuel Jochum

Meine Rolle
Trainingskonzeption & Facilitation 

Zeitraum
2024

Branche
Berufliche Weiterbildung, Informationstechnologie

Herausforderung

Ziel dieses internen Trainings war es, die Nutzung von Experience Mapping bei EBCONT zu stärken – nicht als Formalität, sondern als gemeinsamer, lebendiger Teil des Designprozesses.

Das Team wollte erkunden, wie Methoden wie Empathy Mapping, Journey Mapping, LEGO® SERIOUS PLAY® und Service Blueprints die tägliche Arbeit unterstützen können – nicht nur in der Theorie, sondern in realen Projektsituationen. Die Herausforderung bestand darin, die Werkzeuge sinnvoll, flexibel und direkt anwendbar zu machen.

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Emanuel-Jochum-Case-Study-EBCONT-Training-Atmosphere-Emanuel

Ein Blick auf den Trainingsort im Millennium Tower sowie ein Schnappschuss von mir, bereit für den Start der Session.

Vorgehen

Wir begannen mit einem Themen-Kickoff, um Bedarfe zu klären, klare Ziele zu setzen und das passende Workshop-Setting zu wählen. Ich bereitete einen klaren Trainingsplan vor, mit allen Materialien und Templates griffbereit.

An Tag 1 konzentrierte sich das Team auf den Ausgangspunkt: das Problem definieren, abbilden, was bereits bekannt ist, und die aktuellen Journeys zur Herausforderung visualisieren. Sie erstellten Empathy Maps, dokumentierten Annahmen und führten kurze interne Interviews, um ihr Wissen zu überprüfen, und aktualisierten dabei die Maps.

An Tag 2 wechselten wir zu praktischem Prototyping mit LEGO® SERIOUS PLAY®, um frühe Ideen greifbarer zu machen. Wir entwickelten Konzept-Prototypen, verfeinerten sie im Mapping und definierten klare nächste Schritte.

Das gesamte Training balancierte Einzelarbeit, Kleingruppen und Plenumsdiskussionen – mit Pinnwänden, großen Papierrollen und gemeinsamen Whiteboards, um die Arbeit sichtbar zu machen.

Nach jeder Übung teilten die Gruppen, was sie gelernt hatten, wie sie die Methoden anpassen würden und wie Experience Mapping ihre realen Projekte künftig prägen könnte.

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Emanuel-Jochum-Case-Study-EBCONT-Training-Empathy-Map

Mapping-Aktivitäten – darunter Assumption Maps und Empathy Maps – hielten Projektannahmen und Teamwissen in klaren Visualisierungen fest.

Mockup of four exemplary slides for the EBCONT experience mapping training

Präsentationsfolien gaben den Teilnehmer:innen klare Anleitungen, praktische Übungen und einen Eindruck davon, wie jede Methode in reale Projektarbeit passt.

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Eine mit Haftnotizen gefüllte Journey Map zeigte das große Ganze, während Nutzer:innen-Interviews frische Details lieferten, um die Map real zu machen.

An image of randomly arranged LEGO bricks on top of a flipchart paper sheet
Emanuel-Jochum-Case-Study-EBCONT-Training-LEGO-SERIOUS-PLAY

LEGO®-Steine und -Modelle machten Ideen greifbar – die Teilnehmer:innen erklärten, wie ihre Modelle Ideen zeigen, die getestet werden können.

Einige Fragen, die die Arbeit beeinflusst haben

World map emoji
Wie kann Mapping Teams dabei helfen, sich abzustimmen, wenn niemand das ganze Bild hat?

Wir haben Mapping als Weg zu einem gemeinsamen Verständnis eingesetzt. Die Gruppen kombinierten, was jedes Teammitglied wusste, und markierten die Lücken. So wurden blinde Flecken sichtbar und Unsicherheit verwandelte sich in eine gemeinsame Einladung, um Neues herauszufinden, und nicht in ein Hinderhis.

Shuffle tracks button emoji
Wie bleibt Mapping flexibel, ohne die Struktur zu verlieren?

Wir verwendeten anpassbare Templates, mit denen Teams den passenden Detailgrad wählen konnten – nicht alles musste ausgefüllt werden. Wichtig war, Flow, Reibungspunkte und zentrale Interaktionen festzuhalten. Wir haben außerdem gezeigt, dass der Wert in der Diskussion liegt und nicht in einer »perfekten«, vollständig ausgefüllten Map.

Stopwatch emoji
Wo schafft Mapping Mehrwert, besonders wenn die Zeit knapp ist?

Wir haben klargemacht, dass schon 30 Minuten strukturiertes Mapping später Stunden an unnötigem Aufwand sparen können. Mehrere Teams berichteten, dass die Aktivität half, unklare Annahmen zu erkennen, bevor es in Design oder Entwicklung ging – das allein das machte es lohnenswert.

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Emanuel-Jochum-Case-Study-EBCONT-Training-Journey-Mapping

Die Teilnehmer:innen mappten gemeinsam Journeys und sprachen darüber, was sie wussten, und verbanden Erkenntnisse, Ideen und Fragen.

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Emanuel-Jochum-Case-Study-EBCONT-Training-Key-Learnings-Tape

Haftnotizen und Facilitape hielten Reflexionen, Feedback und Key Learnings des Teams fest – einfache Werkzeuge, die alle eingebunden und Ideen sichtbar hielten.

Ergebnis

Am Ende der zwei Tage hatte das Team Experience Maps erstellt, die in einem realen Anwendungsfall verwurzelt waren. Nichts war hypothetisch; alles ließ sich auf echte Research, echte Menschen und echte Ziele zurückführen.

Am ersten Tag mappten sie, was sie wussten, testeten Annahmen und ergänzten durch kurze Interviews frische Erkenntnisse. Am zweiten Tag brachten sie Ideen mit einfachen Prototypen und klaren Action Points voran, die in realen Projekten genutzt werden können.

Das Training endete mit Reflexionen und praxisnaher Dokumentation – sie zeigt, wie jedes Team die Methoden für die Kund:innenarbeit anpassen, Mapping zu einem echten Entscheidungswerkzeug machen und es im Projektverlauf lebendig halten kann.

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Der Blick vom Tower über die Stadt brachte eine frische Perspektive – Ideen fließen tatsächlich besser, wenn man Wien von oben sieht.

Mein Beitrag

  • Planung, Konzeption und Moderation des Trainings

  • Erstellung von Templates, Werkzeugen und Materialien für jede Phase

  • Unterstützung in der Gruppenarbeit und Einzelcoaching

  • Dokumentation der Ergebnisse und Empfehlungen für das Follow-up 

Was ich noch sagen möchte

Das Schönste war zu sehen, wie sich jedes Team dieselben Werkzeuge zu eigen machte. Mapping brachte Lücken und Fragen ans Licht, die sonst verborgen geblieben wären, und die Gespräche, die es auslöste, waren ebenso wertvoll wie die Maps selbst.

Bereit, Ihre nächste Herausforderung zu mappen?

Experience Mapping kann Ihnen helfen, zu sehen, was fehlt, Ihr Team abzustimmen und gemeinsam bessere Entscheidungen zu treffen – egal wie komplex das Projekt ist.

Lass uns etwas machen, das Bedeutung hat.

Emanuel Jochum, Experience Design
Rotenturmstraße 27/2, 1010 Wien, Österreich
+43 699 17191982, hello@ejochum.com

© Emanuel Jochum, 2026

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